„Zwischen Schwarz und Weiß gibt es einen Regenbogen.“

Dr. Marlies Koel

Manche Gedanken brauchen eine Bühne

Speakerin

Manche Gedanken brauchen eine Bühne. Ich spreche gern, das war schon immer so. Im Gespräch entstehen für mich Fragen und Ideen, anders als am Schreibtisch. Besonders interessiert mich der Moment, in dem ein Mensch innehält, weil eine Frage etwas in ihm berührt: Lebe ich wirklich mein Leben? Werde ich gelebt, oder überlebe ich nur?

Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen an Wendepunkten ihres Lebens. Diese Erfahrung bringe ich mit auf die Bühne, ebenso wie meine naturwissenschaftliche Herkunft. Ich beobachte, hinterfrage und stelle vermeintliche Gewissheiten gern noch einmal neu in den Blick.. Geschichten und Bilder begleiten mich dabei, denn denn oft berühren sie etwas in uns, das sich mit Erklärungen kaum erreichen lässt.

Ein Vortrag darf für mich berühren, zum Lachen bringen, irritieren, manchmal auch ein wenig unbequem sein. Vor allem darf er etwas in Bewegung bringen. Deshalb wird aus Zuhören manchmal Mitmachen: Wenn Thema und Rahmen es zulassen, beziehe ich mein Publikum ein und lasse Gedanken unmittelbar erfahrbar. Werden. Ich erlebe immer wieder, dass wir etwas längst verstanden haben und trotzdem genauso reagieren wie zuvor. Genau dieser kleine Abstand zwischen Wissen und Erleben interessiert mich.

Verstehen öffnet die Tür. Das Erleben führt hindurch.

Eine Erfahrung aus New York passt deshalb gut zu meiner Arbeit. Im August 2026 nahm ich am Lee Strasberg Theatre & Film Institute an einer Method-Acting-Masterclass für Speaker teil. Mich faszinierte, dass es dort darum ging, die eigene Erfahrung und die eigenen Emotionen zur Quelle des Ausdrucks werden zu lassen, statt eine Rolle zu spielen. Es geht darum, mehr von sich selbst sichtbar werden zu lassen. Nur einen Tag später stand ich in New York selbst auf der Bühne und sprach beim internationalen Expertenkongress über mein Buch „Hol dir deinen Lebensberechtigungsschein!"

Von der Online-Bühne bis nach New York

Inzwischen durfte ich meine Gedanken in unterschiedlichen Formaten teilen: beim European Women's Business Summit des Burnout Netzwerks, bei Vorträgen in Brüssel und im italienischen Montegrotto, im Rahmen der Gründerwoche, beim Founder Talk in Wiesbaden, beim Expertenkongress in New York, im Umfeld von Hermann Scherer sowie in den Onlinekongresswelten von Dagmar Langeneck und weiteren Formaten. Neben der Bühne bin ich gern Gast in Podcasts und Interviews, zuletzt etwa bei Presse Beck.

Ob große Bühne, beim Onlinekongress oder im Interview: Das Format mag sich verändern, mein Anliegen bleibt dasselbe.

Worüber ich spreche

Meine Themen entstehen aus meiner Arbeit: psychische Gesundheit, Selbstführung, Wendepunkte im Leben, unbewusste Entscheidungen und die Frage, wann aus einer Stärke die einzige Möglichkeit geworden ist. Funktionieren zu können ist eine wertvolle Ressource. Freiheit entsteht dort, wo wir zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen können.

Am Ende führt das für mich immer zu derselben Frage zurück: Von welchem Punkt aus gestalte ich mein Leben?

Vielleicht geht jemand danach nach Hause und denkt zum ersten Mal: Warum mache ich das eigentlich immer so? Vielleicht wird aus einem „So bin ich eben" ein „Bin ich wirklich so?" Wenn eine Frage noch am nächsten Morgen nachklingt, , hat ein Vortrag für mich etwas Wesentliches erreicht.

Auf der Bühne entsteht ein Raum , in dem Menschen neu entdecken können, wie sie leben wollen. Um dem eigenen Leben mehr Leben hinzufügen.

Ich bin. Ich entscheide. Ich handle.

Als Projektor, im Sinne des Human Design, gehört die Einladung für mich dazu,die Einladung hinzusehen, Fragen zu stellen und neue Perspektiven zu eröffnen.Wenn Sie für Ihre Veranstaltung einen Vortrag, Impuls oder Gastbeitrag suchen, freue ich mich über Ihre Anfrage.

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